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F Ü R...B I L D E N D E...U N D...A N G E W A N D T E...K U N S T


 
 

REFERENZEN - Schüler

Auf dieser Seite geben die Schüler ein Statement über ihre eigene bildnerische Entwicklung im Mappenkurs von CORNELIA STADELMANN:

Sophia Detroy, Studiengang Freie Kunst, Universität Erfurt 2018

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© Foto: C. Stadelmann

Sophia Detroy beim Aktkurs von Cornelia Stadelmann an der Kunstmappenschule Leipzig am 23.05.2017

Wenn ich euch über Cornelia Stadelmann erzähle, was würde ich euch zuerst berichten?
Dass sie jeden an sein gewünschtes künstlerisches Endziel bringen kann, solange man ihr bedingungsloses Vertrauen schenkt und weiß, dass man selbst dazu in der Lage ist dort anzukommen?

Oder erzähle ich euch von ihrer unglaublichen Hingabe und Leidenschaft in allem, was sie macht und sagt, was sie zu einem absoluten Einzelfall macht in dieser Dienstleistungsgesellschaft voller betonierter Köpfe?

Eines ist sicher: halbe Sachen gibt es an dieser Schule nicht. Wenn man sich dazu entschließt, einen Kunstmappenkurs bei Cornelia Stadelmann zu machen, dann sollte man sich darüber bewusst sein, dass hier nichts von ungefähr ist.

Am Ende dieses Kurses stehst du da.
Mit einer herausragenden Kunstmappe.
Mit einem überschwellenden Herz voll Mut und Leidenschaft.

Denn am Ende hast du ganz viel dich selbst gesehen, du hast deine Potenziale gestärkt und Ängste erforscht, zumindest war es bei mir so.

Ich bin so dankbar für diese Zeit, denn sie hat mir so viele Türen in mir selbst geöffnet.

Conny war immer da. Wenn es für mich mal nicht weiterging, hat sie mich sanft daran erinnert, dass der Weg und das Leben und die Kunst trotzdem immer weitergehen, und ich mich diesem Fluss auch einfach hingeben kann, wenn ich mir zu unsicher war zu sehen, zu hören oder zu malen.

Conny ist für mich eine super gute Lehrerin gewesen, weil sie nicht meine Lehrerin war, sondern das war, was ich in dem Moment in meinem künstlerischen Prozess gebraucht habe – eine Meisterin der Kunst.

In diesem Sinne tausend Dank für dieses Geschenk!

Der Preis ist übrigens lachhaft gegenüber der Leistung+Leidenschaft+Kontinuität, welche einem als Gegenleistung entgegengebracht werden, ganz zu schweigen von der Wärme und den melodischen Unterrichtsstunden.

Kurz und knapp: wer nicht zu Conny in den Kurs geht, ist selbst Schuld, und wer es macht:
Anerkennung, dass du dich an dein künstlerisches Potenzial rantraust.

Denn das ist es, was sie aus jedem #rauskitzelt# natürlich mit Absprache und Respekt deines freien Willens.....

also WILLST DU SCHON ODER TRAUST DU DICH NOCH NICHT ??? ;-)

Sophia

 

Noah Eikermann, Studiengang Integriertes Design, Bauhaus-FH Anhalt-Dessau 2018

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© Foto: C. Stadelmann

Noah Eikermann beim Mappenkurs von Cornelia Stadelmann an der Kunstmappenschule Leipzig am 19.04.2017

Schon mein Leben lang habe ich gezeichnet, jedoch immer nur Dinge, die nur mich interessieren, und das auch sehr unregelmäßig.
Auch als ich älter wurde, habe ich meine Zeit mehr verschwendet als investiert und wenig gezeichnet.
Als ich mich dann mit meiner selbst erstellten Mappe beworben habe und zweimal abgelehnt wurde, war klar, dass ich jemanden brauche, der mir in den Hintern tritt und mir einen Grund gibt zu zeichnen.

Aufgrund des Einzelunterrichts bin ich bei Conny gelandet.
Erst als ich Conny's andere Schüler gesehen habe, wurde mir bewusst wie hoch das erwartete Niveau sein muss, wenn man sich im künstlerischen Bereich auf ein Studienplatz bewirbt.
Im Laufe des Jahres habe ich dann gelernt, mich selbst zu motivieren, den Tag mit Zeichnen zu verbringen.
Zudem ist es sehr gut für die eigenen Fähigkeiten, wenn man eine Lehrerin hat, die genau weiß, wie man aus den Leuten das volle Potential herausholt.

Conny hat mir auch beigebracht, Dinge zu zeichnen, die nicht nur mich selbst beschäftigen, sondern sich um das große Ganze drehen.
Selbstverständlich hatten wir auch unsere Schwierigkeiten miteinander, da wir beide keine einfachen Personen sind und auch weil wir teilweise sehr unterschiedliche Vorstellungen hatten wie die Dinge auszusehen hatten.

Aber auch das oder vor allem das hat mir in meiner Persönlichkeitsentwicklung sehr geholfen, da ich eine Menge über mich gelernt habe und auch einsehen musste, dass es oft nur mein Stolz ist, der mich daran hindert, Hilfe anzunehmen.

Der anfangs etwas erhöht scheinende Preis ist, wenn man den Aufwand und die Ergebnisse betrachtet, völlig gerechtfertigt, außerdem sind die Preise bei anderen Schulen ähnlich und diese bieten keinen so individuell geprägten Unterricht so wie diese Schule an. Denn jeder Schüler wird seinen persönlichen Interessen und dem Studienwunsch entsprechend ausgebildet. Selbst jemand mit absolvierter Design-Ausbildung wie ich, lernt hier noch eine Menge dazu.

Noah

P.S.: Conny hilft einem durch die Bearbeitung bestimmter Bereiche, die bei jedem unterschiedlich stark behandelt werden, seine Kunst in eine bestimmte Richtung weiterzuentwickeln.
Anbei zwei kleine Comics, die zwei meiner Hauptbereiche beschreiben.

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© Comic: Noah Eikermann 2018

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Spaß mit Deinen neuen Schülern.

Vielen Dank. Noah 8-)

 

Paul Maskow, Studiengang Kunstpädagogik LA Gymnasium, Universität Leipzig 2017

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© Foto: C. Stadelmann

Paul Maskow beim Aktkurs von Cornelia Stadelmann an der Kunstmappenschule Leipzig am 12.04.2017

Nachdem ich die Kunsteignungsprüfung 2016 in Leipzig nicht bestanden hatte, begab ich mich auf die Suche nach einem Kunstkurs, in welchem ich meine Fähigkeiten weiterentwickeln und verbessern, sowie Neue entdecken könne. Dies war schwieriger als gedacht, denn so ziemlich alle Einrichtungen bieten lediglich „Gemeinschaftskurse“, die nicht auf individuelle Schwächen und Stärken des Einzelnen eingehen und somit nicht die künstlerische Entwicklung fördern und fordern.
Glücklicherweise stieß meine Mutter (Danke Mama!) bei ihren Recherchen auf die Kunstmappenschule in Leipzig und setzte sich sofort mit Conny in Verbindung. Der Termin mit ihr war schnell und unkompliziert abgesprochen und mein Abenteuer „Eignungsprüfung 2017“ begann…

Mit meiner Bewerbungsmappe fuhr ich zur Kunstmappenschule nach Großlehna, wurde sogar persönlich mit einem breiten Lächeln von der Haltestelle abgeholt. Gut, die Schule liegt gefühlt 10 Schritte von der Haltestelle entfernt, aber wann hat man schon einen persönlichen Abholdienst am ersten Tag? Sehr genial!
Aus den geplanten 2 Stunden wurden erst 3, dann 4. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viel man schon bei der Mappenbesprechung über sich selbst lernen konnte! Und über Conny! Es war von Beginn an eine sehr harmonische und familiäre Atmosphäre gegeben und man hat sich sofort gut aufgenommen gefühlt.

Am Anfang des Kurses war ich der verhaltene Paul, der ziemlich unsicher in seinen Entscheidungen war, nicht wirklich überzeugt von seiner selbst war und ständig Zweifel aufkommen lassen hat. Daran und auch an den handwerklichen Fähigkeiten, dem kreativen Denken und dem Gefühl, wie man an ein Werk herangeht, sozusagen die „Zubereitung“ eines für die Augen köstlichen Schmauses, und, und, und, hat Conny bei mir am meisten gearbeitet.

Abschließend kann ich nur sagen, dass sie dies mit riesigem Erfolg geMEISTERt hat. Ich bin selbstsicherer, probiere aus, kann selber einschätzen, ob etwas gut oder schlecht ist. Ich weiß mich zu verkaufen, konnte in meinem kreativen Denken einen riesigen Schritt nach vorn machen.

Natürlich war das kein einfacher Weg und fordert viel Willen, denn ohne diesen ist man dort auch falsch. Der Kurs ist sehr intensiv und wird nicht umsonst als „Vorstudium“ umschrieben. Und die Hausaufgabenzeit von 3-4 Stunden täglich sollte dringend eingehalten werden, glaubt mir und den anderen Schülern! Dies ließ viele Bedenken aufkommen, da ich neben der Kunstmappenschule als FSJler noch eine weitere Schule besuche, in der ich vollzeitlich arbeite, wodurch sich die Hausaufgabenzeit in die Abendstunden gezogen hat. Dies war auch nicht ganz einfach, da abends meine Trainingszeiten lagen. Aber ich habe es geschafft und das zeigt, dass auch mit einem Vollzeitjob und anderen Nebenaktivitäten der Kurs bei gutem Zeitmanagement (welches dort auch entwickelt wird) belegt werden kann! Die Arbeit ist also keine Ausrede, ebenso die Entfernung nicht. ALLES ist möglich, wenn DU willst!

Während meiner Zeit in der Schule habe ich auch Conny als Menschen näher kennen- und schätzen gelernt. Neben ihrer Liebe zur Kunst ist sie wie ich leidenschaftliche Tänzerin und immer für einen Tanz zu haben. Und wenn ihr auf Süßigkeiten und Essen steht, seid ihr bei ihr an der richtigen Adresse, denn wenn der Kopf während der Sitzungen qualmt und raucht, konnten wir 2 nie auf einen kurzen „Zuckerschock“ oder manchmal sogar einem 3-Gänge-Menü mit Vor-, Haupt- und Nachspeise verzichten. ;-D

Am Ende des Kurses steht zudem eine Prüfung ähnlich der Prüfung für die angestrebte Universität bzw. Hochschule an und spätestens da merkt man, was man bei Cornelia gelernt hat. Und man denkt sich wie ich beispielsweise: „Wie konnte ich nur so unvorbereitet in solch eine Prüfung gehen?!“ und staunt wirklich über sich selber!

Liebe Conny,
ich danke Dir recht herzlich für die herzliche Aufnahme in Deiner Schule, die individuelle Förderung meiner Person sowohl in künstlerischer als auch in allgemeiner Hinsicht, die beste Vorbereitung, die ich mir je hätte erträumen lassen können, die Versorgung mit Zucker und Kohlenhydraten, das Mitgeben vieler Erfahrungen, die vielen lustigen Gespräche und das Wissen, welches ich in so kurzer Zeit nie ohne Deine Hilfe hätte bekommen können!

Ich bin überzeugt von der Kunstmappenschule Leipzig und deren Einzigartigkeit in Deutschland!

Herzlichst Paul :-)

 

Tina Gilbert, Studiengang Kunstpädagogik BA außerschulisch, Universität Leipzig 2017

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© Foto: C. Stadelmann

Tina Gilbert beim Mappenkurs von Cornelia Stadelmann an der Kunstmappenschule Leipzig am 12.05.2017

Ich erinnere mich noch recht genau an den Tag, an dem ich zum ersten Mal nach Großlehna zur Kunstmappenschule gefahren bin. Um Gottes Willen, was soll ich denn anziehen? Muss ich wie eine respektable, künstlerische Person aussehen? Was ist denn, wenn meine bisher gemalten Bilder zeigen, dass ich überhaupt nichts kann? Und vor allem: Was zur Hölle meint sie damit, dass sie mich vom Bahnhof abholt, aber eigentlich nur am Tor steht? …

Lasst euch einfach überraschen – Ihr kommt ins „Reich der Kunst“ und dort gibt es für ALLES eine Lösung :)

Und wenn man dann Conny sieht, weiß man: Alles wird gut :)

Als sich der Kurs dem Ende zu neigte, war diese Person, die die erste Mail an Conny geschrieben hatte, mir irgendwie fremd. Jetzt staune ich selbst darüber, dass allein dieses Kursjahr auf wundersame Weise ausgereicht hat, um aus mir einen viel selbstsicheren und gefestigteren Menschen (nicht nur bezogen auf die Kunst) zu machen. Bei Conny habe ich nicht nur gelernt, dass man Graphit nicht wischen darf und dass es keine „Kein-Fluchtpunkt-Perspektive“ (ich weiß, dass Du das hier lesen wolltest, Conny! ;-)) gibt -
ich habe auch gelernt, mich in Diskussionen zu behaupten (durch mein Mappenthema kamen doch recht oft Diskussionen auf) und zu mir selbst zu stehen. Denn selbst wenn nach drei Monaten dann endlich ein tolles Bild entsteht: Irgendwann kommen immer neue Zweifel auf.

„Ja, siehst Du – Du musst gar keine Therapie machen. Der Kurs hier ist doch Therapie genug, vor allem Beschäftigungstherapie.“ Connys Aussagen sind oft mit einem unsichtbaren Zwinkern oder einem leichten Nach-Oben-Zucken der Mundwinkel versehen – aber nun ja, recht hatte sie am Ende fast immer. Jedes einzige Mal, wenn ich mal wieder Kopf und Nase voll hatte, hin- und her überlegt habe, ob die Kunst wirklich das Richtige für mich ist; immer, wenn der Riesenstapel Hausaufgaben kein Ende zu nehmen schien (was einzig und allein an mir lag! Ich hab mein Hausaufgaben-Organisationstalent erst am Ende, als es bis zum Abgabetermin wirklich knapp wurde, entdeckt…) hat Conny es irgendwie geschafft, meine auf dem Weg verloren gegangene Motivation wieder zu beschaffen.

Wahrscheinlich hat jeder, der einen Kurs bei Conny beendet hat, eine andere Lektion gelernt – meine jedoch war vor allem die folgende: Stress’ dich nicht so. Du musst nicht überall reinpassen. Du musst nicht alles können. Wenn man etwas ewig nicht hinbekommt, dann ist das zwar blöd, aber was soll’s? Dann nimmt man sich eben der nächsten Aufgabe an und versucht es später nochmal. Wenn man mit dem Bild, das Conny für die Hausaufgaben herausgesucht hat, nicht klarkommt, dann sucht man eben mit ihr gemeinsam ein anderes Bild aus und setzt es um. Conny ist da super flexibel und tolerant (was natürlich nicht heißt, dass man immer nur das machen soll, worauf man Lust hat!).

Besonders hat mir gefallen, dass nach dem Bereich Naturstudie für alle weiteren Bereiche gilt: „alles kann und nichts muss“. Wir Menschen sind nunmal alle verschieden und genau so, wie manche Menschen keine Schokolade mögen (absolut nicht nachvollziehbar für mich), können andere Menschen (ich …) sich eben nicht mit Bleistiften anfreunden. Der Unterricht ist fest durchstrukturiert und trotzdem unglaublich individuell. Durch die einzelnen Bereiche der Kunst muss natürlich jeder durch, aber wenn Illustrationen einfach keinen Spaß machen und dementsprechend aussehen, dann kommen sie einfach nicht in die Mappe. Etwas Anderes bereitet dafür umso mehr Freude. Wenn Tusche statt sehenswerte Ergebnisse ein einziges Klecksechaos hergibt, dann schaut man sich eben im nächsten Künstlerbedarf um und überlegt, was man denn stattdessen ausprobieren könnte.

Für jedes Problem gab es im Kurs früher oder später eine Lösung.

Und egal ob nach einer Woche, einem Monat oder einem halben Jahr (ich habe vor dem Kurs ja gedacht, dass ein Bild fertig ist, wenn man aufhört zu malen!) – auf einen Satz Connys hat sich wohl jeder am meisten gefreut:

„Das Bild ist fertig.“

In diesem Sinne: Liebe Conny, vielen Dank für die zahllosen schönen Stunden, in denen ich so viel gelernt habe, wie im Kunstunterricht in 12 Jahren nicht. Danke auch für Dein Einfühlungsvermögen und die stoische Geduld mit mir als permanenter Hausaufgaben-Trödlerin. Ich gelobe feierlich, fleißiger zu werden.

Tina

Ach, und ein Hinweis an alle zukünftigen Schüler von Conny: Schreibt immer (!!!) zumindest Titel und Datum hinten aufs Bild. Vor allem beim Museumszeichnen. Sie betont das nicht ohne Grund! Warum wisst ihr spätestens am Ende des Kurses.

 

Marianna Kiessig-Nagoeva, Studiengang Freie Kunst

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© Foto: C. Stadelmann

Marianna Kießig-Nagoeva beim Aktkurs von Cornelia Stadelmann an der Kunstmappenschule Leipzig am 24.05.2016

Vor ungefähr einem Jahr fuhr ich mit meinen wenigen Arbeiten zu Cornelia. Ich hatte meinen vorherigen Beruf im Business Development aufgegeben und mich für die Kunst entschieden. Es war aber gar nicht so einfach, gestalterisch das nachzuholen, was man über die Jahre nicht entwickelt hatte. Mappenkurse wie in dieser Art der Kunstmappenschule Leipzig zu finden, ist echt eine Herausforderung.

Cornelia kam strahlend mir entgegen. Später, als ich dann regelmäßig zum Unterricht kam, war das auch jedes Mal so. Immer lächelnd und strahlend.. Sie ist sehr herzlich, fröhlich und gleichzeitig ein bisschen verrückt im positiven Sinne, was für ein Leben mit und in der Kunst eine Grundvoraussetzung ist. Es ist also in jeder Hinsicht nie langweilig.

Der Unterricht ist durchdacht und gut strukturiert. Das gab mir immer ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen. Man bekommt nach jedem Unterricht die Hausaufgaben zugeschickt. Diese sollte man möglichst gleich machen. Denn der Unterrichtsplan baut aufeinander auf, so dass das Umsetzen der Hausaufgaben wichtig ist, damit man überhaupt weiter kommt. Außerdem lernt man bei den Hausaufgabenkorrekturen eine Menge. Zeitlich sollte man mindestens 3-4 Stunden täglich aufbringen. Dieser Mappenkurs ist sehr intensiv und erfordert auch eine gute Selbstorganisation. Man schafft ihn aber auch mit Kind und Nebenjob wie ich. Prioritäten setzen und einfach tun, ist, glaube ich, ganz wichtig. Selbst, wenn man vor einem weißen Blatt Papier steht und das Gefühl hat, man schafft es nie, sollte man einfach anfangen und machen. Es läuft dann alles irgendwie. Und selbst wenn manchmal ein Bild nicht mehr zu retten scheint, sollte man es dennoch einfach zur Korrektur mitnehmen. Cornelia hat immer eine Idee. Hier lernt man auch mit dem Gegebenen zu arbeiten und daraus etwas zu machen.

Man fängt mit der Naturstudie an und es wird während des Kurses immer freier. So, dass man am Anfang das Handwerk lernt, welches dann unabdingbar für die freien Arbeiten ist. Großer Vorteil ist, dass der Unterricht auf jeden Schüler individuell ausgerichtet ist. Cornelia macht viel Vorarbeit für jeden Unterricht. Dazu besitzt sie die Gabe, sich zurückzunehmen und die Arbeiten auf eine Art und Weise zu bewerten, die einen nicht verletzt, sondern eher zum Lernen aufmuntert. Das war für mich ganz wichtig, denn ich habe von Null angefangen. Ich hatte mich vorher nicht mit Kunst beschäftigt, so dass ich sehr unsicher war. Selbstvertrauen ist das, was man hier auch gefördert bekommt.

Mir persönlich hat der freie Teil am meisten Spaß gemacht, wobei ich zu meinem eigenen Erstaunen auch in der Naturstudie einen Gefallen gefunden habe. Die Aktkurse waren auch immer lehrreich und interessant.
Wenn man dann am Ende seines Mappenkurses seine Arbeiten ansieht, merkt man, wie viel man gelernt hat und wie intensiv die Entwicklung war. Man findet langsam zu sich. Ich bin sehr dankbar.

Was ich auch sehr an Cornelia schätze ist, dass ihr ihre Arbeit am Herzen liegt. Sie ist bis zum Schluss des Kurses mit Ihrem Können aber auch mit ihrem Herzen dabei und fiebert mit.

Man könnte sicherlich noch eine Menge schreiben. Das Jahr kurz zu beschreiben, ist nicht einfach. Ich hoffe dennoch, euch einen Eindruck von dem Kurs mit meinem Statement hinterlassen zu haben.

Danke liebe Conny.
Marianna.

 

Helen Rötzsch, Studiengang Kunstpädagogik LA Gymnasium, Universität Leipzig 2015

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© Foto: C. Stadelmann

Helen Rötzsch beim Kurs Museumszeichnen von Cornelia Stadelmann im Museum der bildenden Künste Leipzig am 11.02.2015

Lange habe ich mich nicht getraut, „etwas mit Kunst“ überhaupt in Erwägung zu ziehen. Es war schon immer mein größtes Hobby und hat mir oft geholfen, mich zu entspannen oder inneres Erleben aus mir herauszubringen. Doch wenn ich daran dachte, daraus eine(n) Beruf(ung) zu machen, rief alles in mir: „Damit kannst du kein Geld verdienen. Damit machst du dir dein Hobby kaputt. Du hast nicht genug Talent dazu.“

Jetzt nach einem Jahr Mappenkurs bei Conny weiß ich, dass es richtig war, mich für die Kunst zu entscheiden.
Natürlich war ich erst mal geschockt von dem Preis. War es das Geld wert? Und wie sollte ich das überhaupt finanzieren? Aber zum Glück unterstützten mich meine Eltern und zwischen den Unterrichtsstunden blieb noch genug Zeit für einen Nebenjob.

Gleich am Anfang des Kurses bin ich in der Naturstudie voll aufgegangen. Es war immer mein Traum, fotografisch abbilden zu k önnen. Vorher war mir das aufgrund weniger handwerklich gelernter Fähigkeiten nicht möglich, aber in dem Kurs konnte ich das alles nachholen. Besonders die Malerei begeisterte mich. In anderen Bereichen wie Illustration oder Design hatte ich mehr mit mir, mit meiner Motivation zu kämpfen. An Techniken wie Tusche, Ölkreide, Kohle oder monochrome Pastellkreide traute ich mich erst im Laufe des Kurses heran und hatte dann viel Spaß dabei, die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten zu erforschen. Am meisten liebte ich das Museumzeichnen. Es war zwar anfangs sehr seltsam, dass fremde Menschen einem beim Malen über die Schultern schauten. Aber die interessanten Gespräche und vor allem das Abmalen von Statuen mit Pastellkreide motivierten mich so sehr, dass ich ein paar Mal allein ins Bildermuseum ging und acht Stunden dort blieb.

Muse, Zeit und Selbstdisziplin braucht jeder, der einen Mappenkurs macht. Man sollte bereit sein, sich mal tagelang in seinem Zimmer zu „verkriechen“ und Freunden und Partys abzusagen. Und ja, man braucht zwölf Monate um eine Mappe zu erstellen und das ist schon ziemlich knapp. Mein Kurs dauerte 14 Monate, sodass ich optimal auf die Prüfungen vorbereitet war.
Wichtig ist außerdem, dass man kontinuierlich die Hausaufgaben macht, die man nach jeder Stunde per Mail zugeschickt bekommt. Es heißt nicht umsonst: „Übung macht den Meister“.

Das Besondere an Connys Kurs ist die Wertschätzung von Individualität. Da man die anderen Mappenschüler nur mal kurz im Museum oder beim Aktkurs sieht, fängt man nicht an, sich zu vergleichen. Des Weiteren wird ein passendes Mappenthema herausgesucht, dass sich durch den ganzen Kurs und die Eignungsprüfung zieht. Mein Thema war sehr stimmig für mich. Die Beschäftigung mit der Thematik zog sich durch mein bisheriges Leben, das ist mir durch das Erstellen der Mappe bewusst geworden. Neben kunstbezogenen Tipps bekommt man auch andere Ratschläge fürs Leben und die Liebe. Und in meinem Fall war ein preiswerter Skiurlaub mit Conny im Winter inklusive.

Inzwischen bin ich so von dem Kunst-Virus infiziert, dass ich an meiner dritten Bewerbungsmappe arbeite. Es tauchen ständig neue Ideen in meinem Kopf auf und ich komme gar nicht mehr dazu, sie alle zu Papier zu bringen.

Das besondere an meiner Lehrerin ist, dass sie an ihre Schüler und ihr Können glaubt und alles daran setzt, dass man auch selbst anfängt, an sich zu glauben.

Man muss nur immer fleißig Achsen nehmen und Akzente setzen.

Danke Conny!

P.S.: Jetzt - zwei Monate nach dem Mappenkurs - habe ich zwei Eignungsprüfungen für Kunst Lehramt bestanden: an der Uni Leipzig und an der Uni Dresden. Wenn Conny mich nicht so genau auf die Prüfung und das Eignungsgespräch vorbereitet hätte, wäre mir das sicher viel schwerer gefallen. So verstand ich die Aufgaben und ihre Anforderungen und konnte auf die Fragen der Professoren antworten. Zwei Absagen kamen auch, aber so ist das im Leben eines Künstlers: Es wird immer Menschen geben, die deine Bilder mögen und andere, die sie nicht mögen. Du musst dir selbst treu bleiben und immer weiter gehen. Und manche Kunsthochschulen haben auch einfach zu wenige Plätze für zu viele Bewerber.

Liebe Grüße Helen

 

Sophie Stückle, Studiengang Malerei, HGB Leipzig (AA)

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© Foto: C. Stadelmann

Sophie Stückle beim Kurs Museumszeichnen von Cornelia Stadelmann im Grassimuseum Leipzig am 07.05.2014

Ein intensives Jahr liegt hinter mir. Mir hat der Kurs geholfen, mir selbst Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu geben. Das Arbeiten auf A2 war hilfreich, da sich auf dieser Größe wenig verstecken lässt. Die vielfältigen Ansatzpunkte und Arbeitsweisen, die man durchexerziert, schulen das Auge und helfen, die eigenen Vorlieben und Stärken zu finden. Die Naturstudien zu Anfang haben mich gefordert und an einige Techniken habe ich mich das erste Mal in meinem Leben herangetraut.

Connys, sagen wir „sonniges“, Gemüt hat mich an vielen Tagen zum Lachen gebracht. Sie konzentriert sich auf das, was du kannst und mitbringst, sie bringt dich voran und hilft dir, einen objektiven Standpunkt zu den eigenen Arbeiten zu entwickeln – nicht immer reibungslos, aber in jedem Falle effektiv. Conny bietet einen Raum, in dem man sich frei entwickeln und arbeiten kann, ihre Kritik ist hilfreich, treibt einen manchmal in den Wahnsinn, aber jedenfalls auch voran.  

Kontinuierliches Arbeiten ist wichtig, der Kurs sehr, sehr zeitintensiv. Er gleicht im Zeitaufwand eher einem Vorstudium als einem Mappenkurs - so wird jeder Teilnehmer früher oder später mit der grundsätzlichen Frage konfrontiert, ob das, was er da tut, das ist, womit er sein Leben verbringen will und was faktisch sehr viel Zeit alleine vor einem Blatt Papier oder einer Leinwand bedeutet.

Der Kurs hat mir die Angst vor dem weißen Papier genommen und mich vorangebracht, was mir sehr deutlich wird, wenn ich die Arbeiten, die davor entstanden sind mit den aktuellen vergleiche. Conny lässt sich auf ihre Schüler ein, mit Herz und Hand, und ist vor allem daran interessiert, dir zu ermöglichen, herauszufinden, wohin dein Weg dich führen soll.

Vielen lieben Dank!

Sophie

 

Roxana Hardt, Studiengang Kunstpädagogik BA außerschulisch, Universität Leipzig + Universität Erfurt 2014

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© Foto: C. Stadelmann

Roxana Hardt beim Aktkurs von Cornelia Stadelmann an der Kunstmappenschule Leipzig am 27.03.2014

Was lange währt, wird endlich gut!

Wer 1 Jahr Mappenkurs bei Conny gemacht hat, weiß spätestens am Ende, ob er oder sie sich wirklich auf einen Kunststudiengang einlassen möchte. Und das ist durchaus positiv gemeint! Denn die Einzelkurse ermöglichen eine intensive, kontinuierliche Arbeit und eine beständige Weiterentwicklung. Er gleicht damit im Aufwand eher einem Vorstudium als einem Mappenkurs.

Mir war es wichtig, meinen Stil beizubehalten und mich technisch zu verbessern. Ich wollte keine  0815-Mappe von der Stange haben, die Mappe sollte mich widerspiegeln. Diese Wünsche haben sich bei Conny voll und ganz erfüllt. Mir wurde das Gefühl gegeben, ernst genommen zu werden und eine neutrale Korrektur zu bekommen.

Für mich war es besonders nützlich, auch immer neu angespornt zu werden. Da hatte es Conny sicher oft nicht leicht mit mir, denn im Schwarzmalen war ich nicht nur künstlerisch gesehen ziemlich gut.

Bei einem Kreativitäts-Tief konnte sie wieder den Fokus nach vorne legen, Weitermachen hieß die Devise.

Am Anfang waren es erstmal etwas dröge Stunden. Geometrische Figuren, Schattenstufen. Es gab sicher Spannenderes, aber da musste man durch. Es ging um Grundlagen: das Schulen der Augen, die richtige Handhaltung beim Zeichnen, die sichere Führung der Stifte, des Pinsels. Diese Übungen waren zwar nicht die kreativsten, waren aber für die Sitzungen danach in den Bereichen der Naturstudie (Landschaft, Porträt) unabdingbar.

Wer sich durch diese ersten Sitzungen mit etwas Geduld brachte, konnte sich auf  die Stunden danach freuen.
Ob Naturstudium, Illustration, Reproduktion, Plakatgestaltung, Museumszeichnen, Aktzeichnen, Spieldesign etc. In allen Bereichen wurde man fundiert geschult, durfte an Connys jahrelang gesammeltem Wissen teilhaben.

Und das immer in einer perfekten Umgebung mit bester Versorgung. Kam man hungrig zum Kurs, wurden einem Käsebrote geschmiert, hatte man sich eine fiese Erkältung geholt, gab es Tee und effektive Gesundheitstipps, wenn man kuschelbedürftig war, hatte man den Kater an seiner Seite.

Auch auf die anspruchsvolle Prüfung wurde man gut vorbereitet. Verschiedene vorherige Aufgaben wurden exzessiv geübt, Kunstgeschichte eingetrichtert, das Prüfungsgespräch durchgesprochen, so dass man am tatsächlichen Eignungsprüfungstag dann mit Vertrauen und Zuversicht die Aufgaben meistern konnte.

Wer sich also einen effektiven Mappenkurs mit einem besonderen Schwerpunkt auf die Individualität wünscht, ist bei Conny an der besten Stelle.

Meine Mappe wurde in Leipzig und Erfurt genommen und ich habe beide Prüfungen der Unis bestanden.

Vielen lieben Dank, Frau Künstlerin! :-)

Roxy

 

Nanette Henschke, Studiengang Kunstpädagogik BA außerschulisch, Universität Leipzig 2014

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© Foto: C. Stadelmann

Nanette Henschke beim Aktkurs von Cornelia Stadelmann an der Kunstmappenschule Leipzig am 22.09.2013

Nun sitzt man hier, 15 Monate später und hat seine fast 10 kg schwere Mappe für das Fach Kunstpädagogik außerschulisch abgegeben und ist schon ein bisschen stolz, dass man es bis hierhin geschafft hat. Ein Jahr lang ist man wöchentlich ins ruhige Großlehna gefahren, um zu arbeiten, zu lachen und sich ab und zu einen Keks für Gelungenes zu gönnen.
Angefangen hat mein Leben nach der Schule mit dem Studium der Medienwissenschaften. Es klang interessant, stellte jedoch nur eine Alternative zu Studiengängen dar, in denen eine Mappe benötigt wurde, da der Gedanke des Nichtangenommenwerdens jederzeit im Hinterkopf lauerte. Nach drei Monaten war jedoch klar, dass mir Praxis fehlte, in der ich mich kreativ ausleben konnte und auch etwas produzierte statt nur Texte zu rezensieren.

Ich suchte nach Mappenkursen in Leipzig, um in der Kunstpädagogik Fuß zu fassen und mich dort im nächsten Jahr mit einer aussagekräftigen Mappe bewerben zu können. Nach der Musterung von Conny's Seite sollte es genau dieser Kurs sein, kein anderer. Die Statements der vorherigen Schüler überzeugten und das Prozedere hörte sich nach Individualität statt Massenabfertigung an. Eine Woche später saß ich auch schon in einem äußerst gemütlichen Zimmer mit einer rotgekleideten Frau namens Cornelia also Conny + Kater und beantwortete Fragen zu mir, meinen Interessen und Vorstellungen, um in jedem Bereich, der thematisch durchlaufen werden sollte, mit persönlichen Vorlieben zu arbeiten. Ab diesem ersten Treffen begann ein schönes Jahr mit viel Kunst, Hausaufgaben und Ideenfindung.

Was habe ich denn nun alles zurückblickend gelernt?
Eine wichtige Erkenntnis, die man sich von Anfang an zu Herzen nehmen sollte, ist, dass Kritik und Korrektur essentiell sind und das Produkt betreffen, nie die eigene Persönlichkeit. Es ist ein hoher Standart zu erreichen und um diesen kennenzulernen, ist es nötig, manchmal auch mehr als dreimal über ein Bild rüberzugehen. Mit der Zeit lernt man ein „Conny-Auge“ für Fehler/Unstimmigkeiten zu entwickeln und kann schon selbst zu Hause einschätzen, wo das Bild eine Schwachstelle hat und wo es noch zu verbessern ist. Ich habe feststellen können, dass sich aus anfangs mittelmäßigen Bildern etwas Tolles entwickeln kann, obwohl man es im ersten Moment nicht für möglich gehalten hätte.

Zudem lernt man sich künstlerisch sehr genau kennen. Durch das Bearbeiten vieler verschiedener Aufgaben weiß man im Nachhinein genau, was einem wirklich liegt, was man nur nicht mochte, weil man die Technik nicht beherrschte und ob es Bereiche gibt, die man wirklich nicht nochmal machen möchte. Ich habe herausgefunden, dass ich ein grafischer Typ bin, der besonders Spaß an Illustrationen, Designaufgaben und Naturstudien mit grafischen Mitteln hat, wohingegen mich malerische Aufgaben nicht sehr reizen. Doch auch diesen Aufgaben kann ich mich heute, nach dem Erlernen der Technik, widmen, ohne Frust aufzubauen.
Mit dem Kurs wird einem auch verständlich gemacht, dass Kunst Zeit und eine gute Zeiteinteilung braucht. Es reicht nicht, sich einen Tag vor dem nächsten Termin hinzusetzen. Man muss den eigenen Ehrgeiz entwickeln oder auch schon haben, die Hausaufgaben zufriedenstellend und über mehrere Tage hinweg zu erledigen. Denn Kunst entsteht nicht mal so nebenbei und im Endeffekt ist es nur für einen selbst entscheidend, ob man was getan hat oder nicht. Conny ist zur Stelle, um einen besser werden zu lassen und einen an neue gestalterische Denkweisen zu führen, nicht um den nötigen Willen aus einem rauszupressen. Ist dieser nämlich nicht vorhanden, ist der Kurs nicht das richtige und das darauffolgende noch intensivere Studium noch weniger!

Der Kurs gibt einem zusätzlich viel Vorbereitung auf die Praxisprüfung. Es werden dutzende an Prüfungsaufgaben durchgegangen und man kann sich ein klares Bild machen, was auf einen zukommt. Hierdurch kann man lockerer und selbstbewusst in die Prüfung gehen. Durch viele vorherige Schüler, die Conny in den letzten Jahren an verschiedene Schulen gebracht hat, sind die Probeprüfungen auf aktuellstem Stand.

Ich kann nach alldem Menschen, die einen qualifizierten Mappenkurs suchen, Conny ehrlich ans Herz legen. Denn ich zweifle nicht daran, dass jeder, der mit Spaß bei der Sache ist, danach seinen Platz an seiner Traumuni bekommen wird. Man wird etwas Neues lernen, Abwechslung durchs Museums- oder Aktzeichnen haben und bei Notwendigkeit gerne durch Conny's Bekanntschaften wie dem Boesnerchef profitieren, wie zum Beispiel beim Beschaffen von A1-Passepartouts, die auf einmal doch im Angebot sind :D
Ich habe nun auch meinen „Bestanden-Brief“ von der Uni Leipzig bekommen, darf im Oktober anfangen zu studieren und freue mich auf die nächsten drei Jahre.

Danke Conny!
Nanettchen :-)

P.S.: Habe meine Mappe gleich noch an der FH Potsdam für Kommunikationsdesign abgegeben. Mappe wurde angenommen und Prüfung habe ich bestanden. Ich freue mich sehr und habe nun die positive Qual der Wahl :-)

 

Lisa Becker, Studiengang Kunstpädagogik LA Gymnasium, Universität Leipzig 2014

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© Foto: C. Stadelmann

Lisa Becker beim Aktkurs von Cornelia Stadelmann an der Kunstmappenschule Leipzig am 27.03.2014

Um gleich zum Punkt zu kommen (und Connys Inhaltswunsch zu entsprechen): Es lohnt sich, für einen Mappenkurs bei Conny tatsächlich ein Jahr einzuplanen. Das habe ich während meiner Zeit bei ihr des Öfteren gemerkt. Mein Kurs ging nämlich nur knapp neun Monate und diese drei fehlenden Monate machen wirklich einiges aus.
Als ich die erste vorsichtige Mail an Conny schickte, zwecks Anfrage für einen Mappenkurs, war schon klar, dass er bei mir etwas kürzer ausfallen würde, da ich mich zu dem Zeitpunkt in Argentinien befand und frühestens im September anfangen konnte. Netterweise nahm mich Conny dann doch auf – betonte aber auch mehr als einmal, dass das für uns beide kein Zuckerschlecken werden würde. Womit sie recht behalten sollte: im ersten Monat versuchten wir nämlich das Programm von drei Monaten zu schaffen. Dass ich da mit den Hausaufgaben ein kleines bisschen überfordert war, ist unschwer zu erraten. Dazu kam die leichte generelle Überforderung mit neuen Techniken und dem Gefühl ganz am Anfang, noch nie einen Bleistift in der Hand gehalten zu haben. Doch das legte sich zum Glück schnell und auch wenn wir immer wieder Zusatzstunden einschieben mussten, um meine Mitstreiter einzuholen und einigermaßen den von Conny vorgesehenen Plan einzuhalten, verlief der Rest des Kurses etwas entspannter. Anders hätte ich es auch nicht geschafft, noch ein Studium daneben zu schaffen.

Wie Conny gerne sagt: „Der Kurs ist harter Tobak!“, und damit hat sie sicher Recht. Sie könnte aber noch den Nachsatz „Aber es lohnt sich auf jeden Fall“ dahinter setzen – jedenfalls, wenn man motiviert ist, viel Zeit investiert und Connys Kritiken ernst nimmt. Sie überschwemmt niemanden mit Lob und versucht, ihre Schüler immer zu noch besseren Leistungen anzukurbeln. Das endet zwar damit, dass man die Bilder viele, viele Male korrigiert, aber hinterher muss man zugeben, dass es jetzt wirklich gut geworden ist und man sich nicht mehr schämt, es in eine Kunstmappe zu legen. Und das ist ja schließlich der Sinn der Sache.

Neben den ganzen anderen positiven Aspekten möchte ich noch kurz das Museumszeichnen und die Aktkurse hervorheben, die mir immer besonders viel Spaß gemacht haben. Allein die Möglichkeit, sich in ein Museum zu setzen und Figuren und Bilder abzuzeichnen, ist schon etwas besonderes und macht viel Spaß, weil man gerade da Fortschritte beobachten kann und merkt wie geschärft das Auge geworden ist und wie schnell man Figuren erfasst. Mir sind vor allem in den letzten Stunden noch einmal meine Fortschritte bewusst geworden, vor allem, dass ich gelernt habe, Figuren so darzustellen wie ich sie sehe. Und mit den verschiedensten Materialien zu arbeiten (Tusche, Kreiden etc.), an die ich mich vorher nie so herangetraut hätte.
Beim Arbeiten gab es dann auch immer Kekse, literweise Tee und Gespräche zu allen möglichen Themen, von Kindererziehung bis hin zu Connys zahllosen Studiengängen.

Der Kurs ist nicht der billigste, aber das wird durch den Einzelunterricht, das beständige Arbeiten an einem Bild, um es wirklich perfekt zu bekommen und die Herangehensweise wieder wettgemacht. Zum Beispiel ist es spannend, sich so lange mit einem Thema auseinanderzusetzen, da man dadurch auf völlig neue Ideen kommt und die Arbeiten so sehr vielfältig werden.
Der Kurs war oft anstrengend und nervenaufreibend, aber ich habe in diesen Monaten auch unglaublich viel gelernt und sehr viel Spaß gehabt.

Meine Mappe wurde in Leipzig angenommen und die Prüfung war dank der intensiven Vorbereitung dann auch nur halb so schlimm wie erwartet. Nach einer Woche kam der Bescheid: Bestanden! Deshalb kann ich jetzt an meiner Wunschhochschule studieren, worauf ich mich auch schon sehr freue.
Liebe Conny, vielen Dank dafür!

Lisa

 

Carolin Stark, Studiengang Kunstpädagogik LA Gymnasium, Universität Leipzig 2013

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© Foto: C. Stadelmann

Carolin Stark beim Aktkurs von Cornelia Stadelmann an der Kunstmappenschule Leipzig am 06.04.2013

,Nächster Halt: Großlehna. Ausstieg in Fahrtrichtung rechts.‘
Aufstehen, Jacke anziehen, Mappe unter den Arm klemmen. Aussteigen, über den Kiesweg, klingeln. Tür wird geöffnet. Schuhe aus. Hausschuhe an. Ins Atelier. Mappe auf. Hausaufgaben raus. Und los geht‘s.
Aktuelle Arbeiten besprechen, Kritik aufnehmen, die dann später zu Hause umsetzen. Fragen stellen und die Antworten verinnerlichen. Hausaufgaben wieder einpacken.
Skizzenblock raus, Bleistifte und das Thema der heutigen Stunde, liebe Carolin....
Naturstudie, in Graphit, in Tusche, in Acryl. Illustration zu Märchen und Gedichten. Freie Gestaltung, Farbformkompositionen, Perspektivübungen ...
Zu guter Letzt Prüfungsvorbereitung, Prüfungsgespräch, Testprüfung.
Zwischendurch: Kaffee, Kekse und Kater Dali beobachten.
Einmal im Monat Museum - Stuhl schnappen, Mappe packen, Platz suchen, Werk betrachten, Platz einrichten, einsehen und starten.

Kompakt, komprimiert - 1 Jahr Mappenkurs bei Cornelia Stadelmann.

Frühjahr 2012. Ausbildung, Job. Aber der Wunsch zu studieren und zwar Kunst taucht immer wieder auf. Eine Mappe erstellen? Schaffe ich das? Den Traum wegschieben, aufgeben? Es nicht versuchen? Oder doch?!
Mut gefasst und schnell erkannt - neben Job und Kind und all den anderen Verpflichtungen des Alltags - professionelle Hilfe ist notwendig. Google befragt und auf Connys Homepage gestoßen. Klang professionell und ansprechend. Flexibel und interessant. Vielseitig und spannend. Das erste Telefonat bestätigt den Eindruck.
Und schon- mitten drin im ,Mappenkurs‘.
1 Jahr lang an der Mappe gearbeitet neben Job und Kind - Mappe abgegeben. Angenommen. Für die Prüfung gelernt und geübt. Großer Tag der Prüfung. Gemerkt: alles halb so wild, wenn man sich gut und mit professioneller Hilfe vorbereitet.
Prüfung bestanden.

Conny, vielen Dank für Kekse, Kaffee und viel kreativen Input, Künstlerwissen und künstlerische Hilfen!

Caro

 

Caroline Zellfelder, Studiengang Kunstpädagogik BA außerschulisch, Universität Leipzig 2013

cz2013

© Foto: C. Stadelmann

Caroline Zellfelder beim Aktkurs von Cornelia Stadelmann an der Kunstmappenschule Leipzig am 06.04.2013

Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich früher nicht viel von Mappenkursen gehalten: Eigentlich waren sie für mich das LETZTE! Etwas, was nur Leute mit zu viel Geld und zu wenig Phantasie und Eigenständigkeit beginnen. Ich würde es schon aus eigenem Antrieb schaffen, für „Kunstpädagogik außerschulisch“ angenommen zu werden, war ich überzeugt. Deshalb verbrachte ich nach dem Abitur den Großteil meiner Freizeit mit dem Besuch aller möglichen Museen und Ausstellungen sowie der Lektüre unzähliger Bücher über Kompositionslehre und Zeichentechniken. Außerdem machte ich mir einen detaillierten Plan zur Zusammenstellung der Mappe und zur Zeiteinteilung. Doch nach und nach merkte ich, dass ich alle geplanten Arbeiten, bei denen es sich nicht um Collagen und Fotografien handelte, vor mir herschob. Ich war mir bei meinen Zeichnungen unglaublich unsicher, konnte einfach nicht einschätzen, ob sie gut genug für die Mappe oder meilenweit entfernt vom erforderlichen Niveau waren (an Malerei wagte ich mich gar nicht erst richtig heran).

Also informierte ich mich doch irgendwann über Zeichenkurse und stieß nebenbei auch auf Connys Internetseite. Die Statements bestätigten irgendwie nicht meine Mappenkursvorurteile. Und irgendwann, als die Zeit schon ziemlich vorangeschritten war und der Gedanke daran, dass meine Mappe abgelehnt (oder schlimmer: dass die Mappe nicht fertig werden könnte und dass ich dann IRGENDWAS studieren müsste) unerträglich wurde, beschloss ich dann doch, Conny zu kontaktieren. Nach ein paar E-Mails, einer Mappensichtung und einer probeweisen Teilnahme am Aktzeichnen, hatte ich auch schon meinen ersten Termin.

Zu Beginn war es ganz schön hart. Ich hatte das Gefühl, alles vergessen zu können, was ich je übers Zeichnen gelernt hatte. Wenig von dem, was Conny mir beibrachte, hatte ich in einem der vielen Bücher gelesen. Oft glaubte ich, zum Augenarzt zu müssen. Manchmal fraß Connys Haustier Teile meiner Stilllebenvorlage. Aber ich hielt durch. Nach ungefähr vier bis fünf Terminen begann endlich der Teil mit der Illustration, der deutlich entspannter verlief… Außerdem merkte ich allmählich, wie ich Fortschritte machte und stellte fest, dass sich meine Sinne schärften. Und zwar alle, nicht nur der Sehsinn, interessanterweise.

Ich machte die Erfahrung, dass jede Aufgabenstellung zu bewältigen ist, auch wenn man sie zunächst für schwachsinnig hält. Zum Beispiel: Zerknülltes Papier mittels Tusche darzustellen. Ich erinnere mich auch noch, wie ich in irres, ungläubiges Gelächter ausbrach, nachdem ich eine millimetergenaue Kopie eines berühmten Gemäldes beendet hatte (nachdem ich zwei Monate sechs Tage pro Woche zwei bis fünf Stunden täglich daran gearbeitet hatte). Ja, ja… der Kurs kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Aber dadurch wurde ich mir nur umso sicherer, dass ich definitiv DIESEN KUNST-Studiengang will.

Auch wenn das Erlernen der Grundlagen am Anfang anstrengend gewesen war, und der Kurs es streckenweise auch blieb, habe ich aber trotzdem nicht daran gezweifelt, dass Conny eine wirklich gute Lehrerin (oder wie man in der Kunst sagt: Meisterin) ist. Sie ist nämlich keine, die durch den inflationären Gebrauch von Lob versucht, das Selbstbewusstsein ihrer Schüler zu puschen. So etwas wäre angesichts der Höhe der Kursgebühren ziemlich verdächtig gewesen. Stattdessen wuchs mein Selbstvertrauen von alleine, einfach dadurch, dass ich mich so schnell verbesserte, was ich daran merkte, dass die Anzahl der nötigen Korrekturen pro Bild immer geringer wurde.

Hinzu kommt, dass sie sich tatsächlich um jede einzelne Mappe und jeden Schüler Gedanken macht, versucht, so gut wie möglich seine Talente und Schwächen zu erkennen und seine Denkweise nachzuvollziehen, um ihn bestmöglich zu fördern. Ich finde, das ist schon nicht gerade gewöhnlich und selbstverständlich. Immer wieder war ich auch beeindruckt, wie sie, wenn ich für ein Bild irgendeine Vorlage benötigte, augenblicklich in Internet, Küche, Keller und Schränken zu suchen begann und zwar wirklich solange, bis sie irgendwas Passendes gefunden hatte. Oder einfach die Tatsache, dass sie sich zu den Mappenthemen ihrer Schüler genau informiert, alle möglichen Bücher liest, die mit dem Thema in Zusammenhang stehen – von Alice im Wunderland bis Nietzsches Zarathustra….

Auch die Materialkosten sind zu verkraften, wenn ich daran denke, was man alles so bekommt: Second-Hand-Kleidung, unzählige Gläschen mit abgefüllter Farbe, die man nicht zu Hause hat, Teebeutel, VIP-Sitzplätze bei einem Auftritt ihres Freundes in der MuKo und nicht zu vergessen: Interessante Informationen zu wirklich allem Möglichen (die tatsächliche Bedeutung diverser Grimmsmärchen, empfehlenswerte Fensterputzer im Großraum Leipzig, Homosexualität in arabischen Ländern, mögliche Gründe für geringere Häufigkeit von Krebserkrankungen in der DDR, Connys vermeintliche vier Großmütter, die Toxizität von Ölfarben, Kindererziehung,…).

Alles in allem kann ich sagen, dass es wohl – wenn überhaupt – nur wenige Mappenkurse gibt, die ihrem Anspruch auf Wahrung der Individualität derart gerecht werden und bei dem die Lehrenden so viel persönlichen Einsatz zeigen wie hier!

Eigentlich passt der Begriff VORSTUDIUM viel besser als Mappenkurs, weil man da auch eher eine Vorstellung hat, wie zeitintensiv und niveauvoll das Ganze ist.

Das heißt aber übrigens nicht, dass man aufgrund der Mappenvorbereitung keine Zeit für irgendwas anderes hat. Auch mit einem 40-Stunden-Freiwilligendienst findet man noch genug Zeit zum Arbeiten (wer allerdings auch unter der Woche Freizeit braucht und mehr als acht Stunden Schlaf, sollte es dann vielleicht doch anders machen). Heute weiß ich, dass es kein Zeichen von mangelndem Talent ist, sich eine/n Lehrer/in zu suchen (selbst Beuys oder Schiele hatten vor ihrem Kunststudium Zeichenunterricht) und dass auch eine Ablehnung kein Grund zum Schämen ist, solange man nicht gleich aufgibt.

Meine Mappe wurde übrigens wie erhofft in Leipzig angenommen (sie wurde im Prüfungsgespräch sogar gelobt) und auch die Prüfung habe ich bestanden, so dass ich tatsächlich ab Oktober mit dem Studium beginnen kann. Ich bin mir sicher, dass mit unheimlich viel Glück meine Mappe vielleicht angenommen worden wäre, aber die Prüfung, die ja die eigentliche Hürde ist und die es wirklich in sich hat, ohne diesen Mappenkurs nicht bestanden hätte.

Daher tausend Dank, Conny, für all die Unterstützung und viel Erfolg weiterhin mit Deiner Kunstmappenschule!
Deine Caroline

 

Hannah Münninghoff, Studiengang Kostümgestaltung, Hochschule für bildende Künste HfbK Dresden 2013

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© Foto: C. Stadelmann

Hannah Münninghoff beim Aktkurs von Cornelia Stadelmann an der Tanz- und Kunstakademie Leipzig am 22.09.2012

Dass ich Kostümbild studieren wollte, war mir schon in der Schule klar. Da ich mir das Studium damals allerdings noch nicht im Geringsten zutraute, beschloss ich, erst einmal eine Schneiderlehre zu machen - so hätte ich nicht nur eine gute Grundlage, sondern auch noch drei Jahre mehr Zeit für die Erstellung einer Mappe. An der Sache mit der Grundlage ist was dran, die drei Jahre mehr Vorbereitungszeit waren wohl eher ein naives Hirngespinst.
So war mein Plan eigentlich, mich im dritten Lehrjahr an allen erdenklichen Hochschulen (ok, so viele, an denen man Kostümbild studieren kann, gibt es eh nicht) zu bewerben, um dann direkt im Anschluss studieren zu können. Eine eilig zusammengeschusterte Mappe habe ich tatsächlich abgeschickt (an die HfBK Dresden, wo ich jetzt Kostümgestaltung studieren werde, damals allerdings für Bühnen- und Kostümbild), die restlichen Abgaben überschnitten sich leider recht ungünstig mit meiner Gesellenprüfung. Wer hätt´s gedacht.
Also folgte der Ausbildung erstmal ein Studium des Lückenbüßers schlechthin: Theaterwissenschaft. Und wieder ein naiver Gedanke: bin ich erstmal am studieren, hab ich ja viel mehr Zeit für die Mappe. Ha. Das Studium war dann auch nach drei Monaten passé, es folgte ein "Urlaubssemester" voller guter Vorsätze, einer weiteren Absage (diesmal an der KH Weißensee), schlagartig weggefegter Motivation, einiger verzweifelter Zoobesuche und -immerhin- einem Performanceprojekt, das ausgestattet werden wollte.
Mittlerweile war Mai, die ersten Bewerbungsfristen, die anstanden, schon im Oktober und ich wirklich am Ende.
Google hier, Google da, Mappenkurs, nee, kein Bock, is doch Mist, naja bleibt dir eh nichts anderes übrig. Noch ein Jahr verschwenden muss echt nich sein.
Also Frau Stadelmann kontaktieren, zack bum, steckt man auch schon drin im Kurs. Thema war schnell gefunden (bzw. bestätigt, da schon vorhanden), dann gings ans Eingemachte. Dank meines späten Entschlusses, einen Mappenkurs zu machen, fuhr ich nun jede Woche an meinem freien Tag nach Großlehna. Bis dato hatte ich noch nie mit Tusche oder Acrylfarben gearbeitet, was sich aber recht schnell und unerwartet erfolgreich änderte. Bei den Illustrationen geriet ich erheblich ins Straucheln, wohl auch, weil mir meine eigenen Ansprüche im Weg standen und ich vieles sofort als zu abgedroschen oder platt empfand. Vielleicht ist es auch einfach nicht mein Ding, "witzige" Ideen in schlechter (oder mittelmäßiger, eine gute hatte ich bis dahin definitiv noch nicht) Zeichentechnik auf ein A2-Blatt zu klatschen.
Mit Collage und Scherenschnitt kam ich da definitiv weiter, aber da muss man sich eben auch erstmal dransetzen.
Aber: mit der Zeit lernt man ja dazu, man gewinnt an Sicherheit, vor allem durch die ständige Beschäftigung durch Hausaufgaben, das monatliche Museumszeichnen, aber wohl auch durch zusätzliche Abende beim TreppenAkt in der Spinnerei. Da geht es nun mal um Naturstudien und irgendwann kommt man dann auch mit freier Gestaltung zurecht.
Weniger zurecht kam ich irgendwann mit meinem Schlafmangel. Parallel zum Mappenkurs hatte ich noch ein Praktikum an der Oper angefangen, später eine Assistenz, Nebenjob war eh schon da und der letzte "freie" Tag fiel dann eben dem Kurs zum Opfer. Wobei man hier wirklich auch nochmal betonen sollte, dass Conny einem mit den Terminen sehr entgegen kommt: Fast jeden Sonntag wurde sie von mir belagert.
Am Ende hat sich dieser ganze Stress ausgezahlt und ich konnte mich mit einer doch ziemlich umfangreichen Mappe in Dresden bewerben und auch die Eignungsprüfung recht locker bestehen. Um sicher zu gehen, dass Kostümgestaltung (ja, das ist etwas anderes als Kostümbild, nämlich wesentlich mehr auf die konkrete Umsetzung als auf konzeptionelles Entwerfen ausgerichtet) wirklich der richtige Studiengang ist, habe ich mich auch noch in Hannover für Kostümbild beworben - mit einer neuen innerhalb einer Woche zusammengestellten Mappe. Bei der Eignungsprüfung stellte ich allerdings fest, dass das weder die richtige Hochschule noch die richtige Stadt für mich ist. Und damit ist klar: ich gehe nach Dresden! (übrigens zusammen mit Laura, die ich über´s Akt- und Museumszeichnen kennen und lieben gelernt habe)

Hannah

 

Laura Heider , Studiengang Theatermalerei/Theaterausstattung, Hochschule für bildende Künste HfbK Dresden 2013

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© Foto: C. Stadelmann

Laura Heider im Atelier von Cornelia Stadelmann am 29.06.2012

Im November 2011 besuchte ich einen Aktkurs von Cornelia Stadelmann, auf den ich über das Internet aufmerksam wurde. Ich war beeindruckt von den Arbeiten der anderen Schüler und beschloss deshalb, auch einen Mappenkurs bei ihr zu absolvieren.
Dort malte ich erstmals auf größerem Papier als auf A3 und ich glaube vorher hätte ich mir das auch gar nicht zugetraut, denn während meiner Schulzeit zeichnete ich ausschließlich auf kleineren Formaten und verwendete stets Bleistift oder Fineliner.
Conny brachte mir bei, wie man mit Acrylfarbe blattfüllend arbeitet und brachte mich dadurch von meinem eher grafischen Schaffen zur Malerei. Was für meinen Studienwunsch ‚Theatermalerei‘ äußerst wichtig war und immer noch ist.
Auch im Bereich des genauen Zeichnens, welches z.B. in der Architektur eine große Rolle spielt, brachte sie mir viele hilfreiche Tipps bei, mit denen ich ordentlicher und exakter arbeiten konnte.
Hinzu kommt, dass ich mich durch den Mappenkurs 1 Jahr intensiv mit dem Malen und dem Zeichnen auseinandersetzte. Es verging kaum ein Tag, an dem ich nicht an einer Hausaufgabe arbeitete. Dies brachte mir eine gewisse Gewohnheit und dadurch auch viel Sicherheit. Und da Conny sich die erarbeiteten Bilder auch immer anschaute, stand ich nie allein mit meinen Arbeiten da und wusste, was an dem Bild schlecht und was gut war. Die regelmäßige Übung ist in meinen Augen das Allerwichtigste, um das eigene Handwerk voran zu bringen.
Das Museumszeichnen hat mir vor allem im Bildermuseum viel Spaß gemacht, denn da lernte ich auch meine Mitstreiter kennen und schloss dadurch Freundschaften, mit denen ich in meiner  Freizeit auch gemeinsam an  Hausaufgaben für den Mappenkurs arbeiten konnte.
Außerdem brachte Conny mir dort bei wie ich in kürzester Zeit ein Portrait, eine Person oder ein Stillleben zeichne.
Jetzt, wo ich im Oktober mit dem Studium Theatermalerei an der HfbK in Dresden beginne, bereue ich das Jahr Mappenschule nicht, denn man muss sich für solch eine Mappe die Zeit nehmen.

Ich traue mir durch den Kurs viel mehr als vorher zu und weiß nun, dass vieles nur eine Sache der Übung ist.

Laura

 

Nathalie Grün, Studiengang Kunstpädagogik BA außerschulisch, Justus-Liebig-Universität Gießen 2012

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© Foto: C. Stadelmann

Nathalie Grün beim Aktkurs von Cornelia Stadelmann an der Tanz- und Kunstakademie Leipzig am 10.03.2012

Mappenkurs bei Cornelia Stadelmann. Klingt doch ganz nett, dachte ich mir. Aufmerksam wurde ich durch die verzweifelte Suche im Internet nach einem Mappenkurs in Leipzig. Nachdem ich im Oktober von Frankfurt nach Leipzig gezogen war, ein klares Ziel vor Augen hatte – nämlich Kunstpädagogik studieren zu wollen – und gleich beim ersten Mappenkurs enttäuscht wurde, konnte es nur noch besser werden.

Zunächst hatte ich mich bei einem, wie Conny immer zu sagen pflegt, Massenmappenkurs angemeldet zur Probestunde. So sah die Stunde bei „ la Fleur… irgendwas“ auch aus. Zu viert sollte man in einem halben Jahr eine anständige Mappe erstellen bei einer Frau, die mir so vorkam, als hätte sie wirklich keine Ahnung von dem was sie da tut. Nein ! So wird das nichts, da kann ich genauso gut zuhause sitzen und allein malen. Also habe ich weiter gesucht und bin auf Connys Seite gestoßen. Man hat schon gleich erkannt, dass es sich hier nicht um dieselbe Art von Mappenkurs handeln konnte. Einzelstunden und Prüfungsgespräche, Zeichnen im Museum und noch vieles mehr. Dann noch der Preis. Als Fast-Student sieht das erstmal nach einer Menge Geld aus. Naja, versuchen kann man es ja mal. Doch dann habe ich erst gesehen, dass man sich ein Jahr vor der Aufnahmeprüfung anmelden soll. Leider war ich da schon ein wenig spät dran und wollte zunächst nicht anrufen. Dank meiner Oma, die mich überredet hat, habe ich dann doch meinen Mut zusammen genommen und versucht, Conny von mir zu überzeugen.

Nach einem kurzen Telefongespräch haben wir eine Mappensichtungsstunde ausgemacht. Ich bin also nach ihrer Beschreibung in den Zug gestiegen und landete irgendwo im Nirgendwo. Natur pur sozusagen. Die erste Stunde verlief prima. Meine vorgelegten Sachen aus Schulzeit und Freizeit waren zwar nicht unbedingt lobenswert, was ich jetzt hinterher sagen kann ;), haben jedoch ausgereicht, um Conny davon zu überzeugen, mich zu unterrichten. Ich habe mich also dazu entschlossen, vier mal im Monat raus zu ihr zum Einzelunterricht zu fahren und einmal im Monat ins Museum zu gehen. In den ersten Stunden haben wir uns mit meinem Mappenthema befasst und überlegt, welches Thema passend für meinen Studiengang wäre. Sie hat mir grundlegende Dinge erstmal neu beibringen müssen. Das Malen und Zeichnen auf großem Format war zunächst sehr befremdlich für mich. Aus der Schule war ich es gewöhnt, auf A3 zu malen und trotzdem bin ich in meinen Motiven nie wirklich groß gewesen. Doch das sollte sich ändern. Mit viel Übung hat sie mir gezeigt, groß zu arbeiten. Und ich meine nicht nur groß, sondern wirklich GROSZ! Naturstudien standen zuerst auf dem Programm. Zunächst musste ich lernen, dass es Schlagschatten, Standschatten usw. gibt und dass man Bleistift NIEMALS verwischt.

Jedes Mal wenn ich zu ihr kam, hatte ich wieder eine neue spannende Aufgabe zu bewältigen und Langeweile kam definitiv niemals auf. Nach Naturstudien ohne Vorzeichnungen folgte das Arbeiten mit Acrylfarben. Porträts in verschiedenen Farben und Formen, unterschiedliche Übungen zur Lockerung meiner Handgelenke und viele Hausaufgaben bestimmten nun meinen Alltag. Hausaufgaben nicht als Übung um dem „Lehrer“ zu imponieren wie toll man sei, sondern als Hilfe und Verbesserung der eigenen Leistung. Anfangs dachte man sich Ausreden aus, weshalb die gestellten Aufgaben nicht fertig waren, doch das macht wenig Sinn. Denn ihr kann es egal sein, ob ich diese fertig habe oder nicht. Der Unterricht mit individuell auf jeden Schüler von Conny angefertigten Stundenplan, der vom Anfang der Mappensichtung bis hin zur Eignungsprüfung von ihr eigens aufgebaut ist, wird nicht umgeändert, nur weil man nicht fleißig genug gearbeitet hat. Natürlich wird Rücksicht darauf genommen, wenn jemand langsamer arbeitet als ein anderer, doch dann muss eben zuhause nachgearbeitet werden. Anschließend an die Naturstudien folgten Illustrationen zu Plakaten, Bucheinbänden und Liedtexten. Das hat richtig Spaß gemacht. Zwischendurch, bei schönem Wetter, entsteht eine kleine Straßen-Landschafts-Skizze oder ihr Aktkurs wird besucht.

Langweilig wird einem niemals mit Conny. Beim monatlichen Malen im Museum wird an Geschwindigkeit und Aufnehmen von Details, Licht und Schatten gearbeitet. Anfangs ist es merkwürdig, dass fremde Leute hinter einem stehen und sagen: „Da fehlt aber noch mehr Ausdruck im Gesicht!“. Doch mit der Zeit lernt man, diese Kommentare als positive Kritik zu sehen und geht immer besser damit um, dass man beobachtet wird. Etwas schwieriger fielen mir anfangs die freien Gestaltungen, die mit Absicht erst relativ spät bearbeitet werden. Doch Conny geht alles sehr gut mit einem durch und erklärt es zur Not auch drei- oder viermal. Auch das wiederholende Verbessern jedes einzelnen Bildes macht ihr nichts aus. Manchmal nervt es sicherlich ein wenig, ein Bild diverse Male zu bearbeiten. Doch es zählt ein perfektes Ergebnis, wenn man den Eignungstest bestehen will und vor allem, wenn die Mappe gut und angenommen werden soll. Nachdem die Mappe eingereicht wurde, ist der Unterricht aber noch nicht zu Ende. Kunstgeschichte und Prüfungsgespräch werden durchgekaut. Die theoretischen Themen gehören zwar nicht zu meinen Lieblingen, müssen jedoch auch gemacht werden. Jedoch ging es bei den ganzen Aufgaben immer mit viel Spaß zur Sache.

Nur weil ich nicht an meiner gewünschten Uni, sondern an einer anderen für Kunstpädagogik angenommen wurde, heißt es nicht, dass der Kurs umsonst war oder dass ich nicht genügend geleistet habe. Meine Mappe wurde nämlich in Leipzig angenommen, aber in der Prüfung haben mir dann die Nerven versagt, wodurch ich einige wichtige Sachen vergessen hatte. Trotzdem sollte man weiter kämpfen und noch weitere Prüfungen mitmachen. Conny begleitet einen natürlich auch bei den nächsten Prüfungen, auch wenn sie eigentlich im Urlaub ist ;) Und so habe ich jetzt die Aufnahmeprüfungen für Kunstpädagogik in Frankfurt/M. und in Gießen bestanden. Da die Uni Frankfurt jedoch den Studiengang Kunstpädagogik nicht als Hauptfach anbietet, habe ich mich für das Kunstpädagogikstudium an der Uni Gießen entschieden.

Schlussfolgernd kann ich sagen, dass mir dieser Mappenkurs wahnsinnig viel gebracht hat in meinem Leben. Ich habe nun auch verstanden, dass es wirklich Sinn macht, sich 1 Jahr vor der Prüfung anzumelden. Denn die Zeit braucht man, um sich künstlerisch zu entwickeln. Im Kurs lernte man, sich selbst zu übertreffen, sich eigene Aufgaben zu stellen, sich mit einem bestimmten Thema für längere Zeit genauer zu befassen und vor allem, die eigenen künstlerischen Fähigkeiten zu verbessern. Für mich persönlich war es eine tolle Erfahrung, einmal die Woche hinaus zu fahren ins „Reich der künstlerischen Ruhe“, an mir und meinen Bildern zu arbeiten, dieses zu reflektieren auf der Heimfahrt, Neues zu lernen und meine Erfahrungen zu erweitern…

…Vor allem, eine so tolle Lehrerin kennen gelernt zu haben!    

Dankeschön sagt lieb Nathalie

 

Merten Ehmig, Studiengang Kunstpädagogik LA Gymnasium, Universität Leipzig 2012

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© Foto: C. Stadelmann

M. E. beim Aktkurs von Cornelia Stadelmann an der Tanz- und Kunstakademie Leipzig am 10.03.2012

Der Mappenkurs, wie Conny immer besonders betont, ist kein gewöhnlicher Kunstkurs. Das habe ich letztlich auch gemerkt: Inhaltlich ist alles so wie meine anderen Mitstreiter hier schreiben, deshalb schreibe ich mal vom Drumherum:
Die ganze Sache ist vergleichbar mit dem Herr-der-Ringe-Kram (dem ich eigentlich gar nichts abgewinnen kann).
Der Plan, einmal Kunst zu studieren, ist aus dem Hobby entstanden, wurde aber aus Unwirtschaftlichkeit nicht weiter fortgeführt. Erneute Überlegungen gab es dann während des Biologiestudiums, was genauso unwirtschaftlich sein kann. Nun allerdings war die sinnvollste Alternative Kunstpädagogik, um dann Lehrer für Kunst/Bio an einem Gymnasium zu werden.

Wie ich zu meinem Auftrag gekommen bin, fing schon kurios an... Meinen Auftrag (den Mappenkurs zu besuchen) bekam ich genau wie in Herr der Ringe von einem jetzt wohl alten greisen Kerl. Genauer gesagt: ist es ein Amerikaner, der auf eine Kassette gequatscht hat, wie man erfolgreicher lebt. Eben was die Tellerwäscher so erfolgreich gemacht hat, die jetzt keine Teller mehr waschen.
Just in dem Moment als ich nach Kunstkursen gesucht hatte, die mir allesamt zu albern, zu kurz, zu teuer oder alles zusammen vorkamen, erzählte mir der Kerl von der antiken Kassette aus dem ebenso antiken Walkman: am einfachsten wird man erfolgreich auf seinem Wunschgebiet, wenn man sich coachen lässt. Für die Jugend von heute: Walkman ist ein Ipad – nur älter und mit weniger Funktionen, aber mehr Knöpfen.
Also habe ich noch einmal mein Konto befragt und mir ein Herz gefasst und mir einen professionellen Coach gesucht – in diesem Falle eine Coachin :-)

Die Reisen von meinem Wohnort, der Halle ist, bis zu Conny, in einem „Nest“ bei Leipzig (oder zurück), sind leicht möglich, aber auch sehr abenteuerlich. Das „Nest“ heißt übrigens Großlehna, aber der Name täuscht :-) Mindestens so abenteuerlich wie die Abenteuer der Hobbitleute. Die Züge verpassen einander, man erlebt furchtbare Dämonen (unfähige Bahnangestellte), ewig brennende Feuer wie in Mordor (Böschungsbrand, der vom Zug aus nichtmal zu sehen war).
Einmal war es sogar nötig, die Kavallerie als Verstärkung zu rufen, da der Weg durch Sabotageakte der bösen Heerscharen unpassierbar geworden ist. (Die Bahn hat irgendwas gebaut, der Bus ist nicht gekommen, allerdings die Eltern von Connys Freund, die mich in irgendeinem anderen Dorf bei Leipzig abgeholt haben). Alles ähnlich wie bei Herr der Ringe, nur ohne die Gefährten und meistens doch einige Nummern friedlicher :-)

Wenn man dann alle Reiseabenteuer bestanden und die sichere ruhige Festung in Großlehna erreicht hat, mit heißem Kakao, Tee, Kaffee, Keksen, Weihnachtsstollen oder anderen Köstlichkeiten versorgt wurde, warteten schon neue Herausforderungen. Nämlich die, wegen denen ich die Reise auf mich genommen hatte. Es musste langwierig abgemalt oder fantasievoll, kreativ Bildideen gesammelt und auf Papier gebracht werden. Alles für das eine Ziel, “die eine Prüfung” zu bestehen.
Im Grunde wurde während der Aufgaben viel gelacht, und manchmal ein bisschen gearbeitet, meistens aber viel gelacht und viel gearbeitet.

Neben den Reisen in dieses Dorf waren auch Abenteuer in die Leipziger Kunstmuseen zu bestehen. Dort ist man den gleich vielen Augen wild gewordenen Horden und Heerscharen ausgesetzt, die mal neugierig, mal nervig, mal anstrengend sind (andere Museumsbesucher sind echt kurios! :-)) Hier hat man außerdem die abzubildende Figur oder das Vorlagengemälde mit ein oder zwei Mitschülern zu teilen (in diesem Falle also mit Gefährten :-) Die Pforten der Leipziger Sammlungen sind eben nicht täglich für Lau geöffnet.

Am Anfang wurde gedroht: es gäbe selten Lob und viel Kritik, letztendlich gab es am Anfang viel Hilfe, ein bisschen Lob und gegen Ende nur noch Lob und ein paar Hinweise. Ach und angeblich sind meine männlichen Schülervorjahreskameraden alle an fehlendem Durchhaltevermögen gescheitert. Ich glaube ja bis heute, dass da heimlich Wetten geführt werden, wann ich denn keine Lust mehr auf die Herr der Ringe ähnlichen Erlebnisse habe.

Jedenfalls habe ich durchgehalten, kann nun wohl gut genug sehen, zeichnen, malen und meinen Kopf benutzen, um weit genug zu denken :-) Gut genug jedenfalls meinte der Rat der Gelehrten und nahm mich an der Universität Leipzig auf. Das neue Abenteuer Kunstpädagogik fängt nun erst noch an...

Natürlich war das gute Ende der Geschichte durch die guten Taten und Ratschläge der roten Magierin Cornelia möglich (nicht wie in Herr der Ringe weißer Magier!), die tapfer und mit viel Humor an den Abenteuern Unterstützung geleistet hat, wie schon erwähnt, nicht nur den kreativen :-)

Ach, und ich, der Nichthobbit, bin übrigens Merten.

 

Helena Ort, Studiengang Kunstpädagogik LA Gymnasium , Universität Leipzig 2012

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© Foto: C. Stadelmann

Helena Ort beim Aktkurs von Cornelia Stadelmann an der Tanz- und Kunstakademie Leipzig am 10.03.2012

Nun bin auch ich dran, meinen finalen Text zu Connys Mappenkurs zu schreiben und mir fehlen irgendwie die Worte. Was ich in diesem letzten halben Jahr gelernt und erlebt habe, gleicht einem kleinen Märchen, in dem mein Studium für Lehramt Kunst an der Universität Leipzig mein persönlicher Prinz war.

Als ich vor einem halben Jahr Conny eine E-Mail geschrieben habe, war dies nur aus purer Verzweiflung. Ich wusste einfach nicht mehr weiter. Ich war bereits im fünften Semester Lehramt für Englisch und Gemeinschaftskunde, wobei ich aber immer Kunstlehrerin und Englischlehrerin werden wollte. Doch wegen meines ersten gescheiterten Versuchs bei der Kunsteignungsprüfung habe ich den Glauben an mich selbst verloren und mich dem Lauf der Dinge gebeugt. Zwei Jahre später war ich dann einfach nur noch unglücklich, habe mich wie eine Maschine gefühlt, die nicht ihr Leben lebt, sondern einfach funktioniert. Ich musste einfach etwas verändern. Ich habe mein komplettes Studium umgeworfen und wollte es noch einmal versuchen! Ich will Kunstlehrerin werden und nicht Gemeinschaftskunde unterrichten.

Ich suchte mir also sämtliche Mappenkurse in der Umgebung von Leipzig aus und schrieb jedem eine E-Mail. Conny hat mich sofort persönlich kontaktiert und es ging alles plötzlich so schnell. So zeichnet man eine Naturstudie, tastendes Auge – sehende Hand, so ein Portrait, jetzt Illustration, Farbkomposition und freie Gestaltung, heute geht es ins Museum, nächstes Wochenende dann Aktkurs und was es nicht noch alles für kreative Aufgaben gab. Ich konnte mich vor Aufgaben und Übungen gar nicht retten. Und dadurch, dass ich mich erst ein halbes Jahr vor den Prüfungen gemeldet hatte, aber trotzdem den ganzen Stoff genau wie die anderen lernen sollte, drehte sich mein Leben fast nur noch um die Kunst. Und das war auch gut so! Nur so konnte ich von einem kleinen eingeschüchterten Mädchen, das sich nichts mehr zutraute, zu einer selbstbewussten und überglücklichen künstlerischen Persönlichkeit heranwachsen.

Gott sei Dank bin ich gleich zu Conny gegangen und nicht zu anderen Mappenkursen. Denn im Laufe der Zeit hat man sich auch mit Gleichgesinnten unterhalten, die vorher bei anderen Kursen waren und davon absolut nicht überzeugt waren und es eher als einen Gruppenkurs und nicht Mappenkurs beschreiben würden. Natürlich ist es günstiger, aber jeder Euro, jede extra Arbeit und Stress waren es wert. Auch die Fahrten nach Großlehna zu Conny ins Atelier stellten kein Problem dar. Ganz im Gegenteil. Dort hatte man jedes Mal seine Ruhe zum Malen und Gestalten. Wenn man Lust hatte, konnte man nebenbei Musik hören, hunderte von Kunstbüchern bestaunen und auch viele persönliche Sachen von Conny, wie auch ihre tollen Bilder sehen. Eigentlich fast wie im Museum und nebenbei hat sie sich noch um das Wohl ihres Schülers mit Keksen, Schokolade und Getränken bemüht. Und mit Picasso, Connys Kater, konnte der kreative Fluss jedes Mal aufs Neue beginnen.

Conny hat es einfach drauf, sowohl künstlerisch als auch pädagogisch. Sie sieht jeden Schüler als ein neues Individuum und schaut ganz genau hin, was ihm besonders liegt und überlegt nebenbei auch, ob wohlmöglich andere Studiengänge passender wären. Sie schenkt einem neben nützlicher Kritik auch so viel Selbstvertrauen und Handwerk, dass es fast unmöglich ist, diesen Mappenkurs ohne ein breites Lächeln zu verlassen.

Bei mir hat nun alles nach Plan geklappt und irgendwie wusste ich es schon vorher. Denn vor der Mappenabgabe und der Eignungsprüfung habe ich mich so gut vorbereitet gefühlt, dass ich diese Prüfungen auch wirklich machen wollte und einfach nur Lust auf dieses Studium habe. Ich habe bei ihr so viel gelernt, dass ich es selbst kaum glauben kann. Sie öffnet einem wirklich die Augen für die künstlerische Welt und gibt auch von sich selbst so viel Preis. Bei ihr ist man wirklich in den besten Händen, sowohl als Lehrerin als auch als Mensch. Was sie sich vornimmt, klappt auch und sie reißt dich in ihrem Bann einfach mit und wer es wirklich will, der schafft es auch.

Also, hier noch einmal ein riesiges DANKESCHÖN!!! Ohne dich wäre das alles nicht möglich gewesen. Vielen Dank für einfach alles und bleib so wie du bist.

Liebe Grüße
Helli

Marie-Luise Lambein, Studiengang Mode-Design, HTW Berlin 2011

dark cure marie-luise lammbein 2011

Marie-Luise Lambein bei ihrer Lieblingsbeschäftigung: Cosplay-Kleidung entwerfen, nähen und selber tragen. Hier zu Dark Cure.

So reiht sich dann ein weiterer Geniestreich von der lieben Conny in die Reihe ein.

Auch mein Weg war ein langer und nicht immer einfach, geschweige denn geebnet. Aber ehe ich von den Problemen mittendrin anfange, erzähle ich lieber von Anfang an.

Im Gegensatz zu den meisten meiner Klassenkameraden auf dem Gymnasium hatte ich bereits in der 9. oder 10. Klasse die klare Berufsvorstellung, dass ich einmal Fotografin werden würde. Dass ich in die künstlerische Richtung gehen würde, das war schon vor Jahren klar, aber so richtig ging es erst etwa ab da los. Sobald man weiß, was man einmal werden will, beginnt man natürlich mit der Recherche. Durch Freunde hier und da kam ich zuerst auf die HGB Leipzig, bei welcher ich mich zuerst in der 11. Klasse für die Abendakademie zum Studiengang ‚Fotografie‘ bewarb. Die jungen Meisterstudentinnen dort lehnten mich ab. Die Erklärung: „Du bist uns zu modern.“

Gut, alles klar… Versuchen wir es mit einem Studium anderswo, dachte ich mir damals, und erfuhr von meiner Leistungskurslehrerin in Deutsch von der Burg Giebichenstein. Dass jene Schule das wohl höchste Niveau hatte, war mir bis dato nicht klar – Überhaupt hatte ich wahnsinnig wenig Wissen über den Bereich Kunst-Studium.
Jedenfalls: Die Burg bot den Studiengang Kommunikationsdesign und infolgedessen ein Masterstudium ‚Photography‘ an. Das war mein neues Ziel. Kurz vor meinem Abitur 2010 dann war die Eignungsprüfung… Und das nur logische Ergebnis war, dass ich nicht angenommen wurde. Uff. Weltuntergang überall. Meine Eltern waren verzweifelt, ich war verzweifelt und auch meine liebe Lehrerin im Kunstleistungskurs konnte mir nicht helfen.

Eines Tages kam meine Mama, ihres Zeichens Lehrerin, nach Hause und brachte von einer Kollegin, der sie das Drama erzählt hatte und deren Tochter einen Kunstkurs belegte, eine Telefonnummer und Internetadresse mit: Cornelia Stadelmann, Kunst-Mappenkurs. Hm. Eigentlich hatten wir uns immer gegen solche Methoden gewehrt. Von Natur aus bin ich ein sehr ehrgeiziger Mensch und ziehe lieber alles im Alleingang durch, weil ich weiß, dass es dann gut wird. Perfektionistin halt. Dennoch ging irgendwann nichts mehr drum herum. Also rief ich bei Conny an, schilderte ihr mein Leiden – oder so – und wurde schon bald darauf im Mai 2010 bei ihr vorstellig.

Sorgfältig schaute sie sich meine bisherige Mappe und meine Arbeiten an, sowie hörte sie sich meine Geschichte, Hobbies und Werdegang an. Bereits da fiel ihr eines auf und sie sprach es sofort an:
‚Hey, wenn du schon so lange Kostüme nähst, warum machst du dann nicht Modedesign?‘.
Ehm.. Modedesign, ich? Haha. – Dachte ich. An dieser Stelle sei erwähnt, dass ich neben der Fotografie, dem Hobby ‚Cosplay‘ sehr intensiv nachgehe. Das bedeutet also, dass man sich zum Beispiel japanische Vorbilder aus den Mangas sucht und deren Kostüme nachnäht und sich so schminkt. Man spielt also in voller Montur einen anderen Charakter. Selbstständig genäht habe ich zu dem Zeitpunkt etwa … 3 Jahre.
Trotzdem stand für mich nie zur Debatte, dass ich Modedesign machen würde. Ich hatte immer Angst, dass ich die Entwürfe nie hinbekommen würde, obwohl meine Oma und meine Mama mich auch immer schon angesprochen hatten, warum nicht Modedesign!?

Auf jeden Fall habe ich Conny an diesem Tag der Mappensichtung gesagt, dass ich Kommunikationsdesign und Fotografie machen will und nichts anderes. Etwas widerwillig, wie mir schien, machte sich Conny dran, mit mir ein grobes Mappenkonzept zu erarbeiten und gab mir in etwa vor, was bis zum nächsten Mal zu machen war: Ideen sammeln und Einkaufen!
Ohhh ja. Dieser Mappenkurs ist im ersten Augenblick alles andere als billig. Jedoch rate ich jedem, bis heute!, der auch nur annähernd an eine Kunsthochschule will, einen Mappenkurs bei Conny und nicht an irgendeiner Volkshochschule zu machen! Macht Nebenjobs, lasst den Kinobesuch ausfallen oder verzichtet auf euer Taschengeld – Dieses eine Jahr macht euch auf jeden Fall zu einem anderen Menschen!

Wie schon angedeutet gingen einige Monate ins Land, in denen Conny immer wieder ansprach, dass Modedesign mir besser stehen würde. Und ich, dumme Nuss (pardon!), widersprach ihr vehement, dass Fotografie das einzige sei, was ich wollte! Basta! Pasta!
Aber bald schon fiel mir selbst auf, dass ich keine wirkliche Freude an den Aufgaben der Kommunikationsdesigner hatte. Das Corporate Design war langweilig, Homepage-Design – Um Himmels Willen! Kurz um: Meine Mappe kam nicht voran.
In der Zwischenzeit hatte ich mir an der Gutenbergschule in Leipzig einen Ausbildungsplatz zur Gestaltungstechnischen Assistentin für Grafikdesign gesichert. Das Amüsante an der Sache war, dass ich da vielleicht zwei, maximal drei Monate bei Conny gewesen war und schon so viel wusste über den Prüfungsablauf (der im Übrigen ein Dreck ist gegen eine richtige Hochschule), dass die Prüfung mir dort wie ein Spiel vorkam.
Das ist nämlich der ultimative Vorteil dieses Kurses: Man erfährt alles über die Prüfungsmethoden der einzelnen Hochschulen, jede Aufgabenstellung wird besprochen, geübt und kontrolliert. Und mit jedem bisschen mehr, dass man lernt, greift man sich an den Kopf, denn: Ohne so eine Hilfe, wie Conny, würde man gnadenlos durchfallen.

Zurück zur eigentlichen Geschichte: Der Tag vor dem ersten Schultag in der Ausbildung kam und ich hatte wieder Privatsitzung bei Conny daheim. Ich weiß es noch genau. Es war Sonntag und eigentlich hab ich gerade eine Naturstudie gepinselt, als Conny nochmal auf das Thema Modedesign kam. Und dieses Mal ließ sie keinen Widerspruch zu. Wirklich nicht.
Die knappe Fassung? Viele Taschentücher, Gespräche und Anrufe später war mein Mappenkonzept Richtung Kommunikationsdesign Geschichte und ich hatte meine Ausbildung nach Halle transferiert. An die BBI-Akademie zur Gestaltungstechnischen Assistentin für Mode und Design. Innerhalb einer Woche war ich komplett umgestiegen und das Unfassbare war… Ich war total glücklich, hochmotiviert und ging darin auf. Ehem, hallo? Jene welche, ich, die sich nicht mal hatte vorstellen können, eine Kollektion zu zeichnen…
Uff, allein deswegen bekommt Conny später, wenn ich groß und berühmt bin, eine eigene Kollektion von mir ;) …

Ab da fiel mir etliches leichter, ich war wie befreit und mir ging sämtliches Zeichnen viel besser von der Hand. Natürlich mussten wir uns nun ein bisschen beeilen, da die Prüfungen nicht auf sich warten ließen und wir durch diesen Wechsel einiges an Zeit verloren hatten. Denn nun musste eine komplette Modemappe "gezaubert" werden!
Aber wir schafften es rechtzeitig zur Weißensee-Prüfung in Berlin – Durch welche ich im Übrigen durchgefallen bin. Genauso wie ein zweites Mal durch die Burg Giebichenstein-Prüfung. Aber naja, das waren alles Schulen, die auf alte Traditionen setzten in der Mode und wie in der Fotografie bin ich da eher modern. Erst bei der HTW-Berlin klappte es gleich beim ersten Mal!
Das war ein Grund zum Feiern…!

Zum Schluss bleibt so viel zu sagen… Oh Mann. Conny bringt jedem ihrer Schüler so viele Tricks bei, die in dieser Laufbahn wichtig sind.
Zum Beispiel, dass es keine Schande ist, wenn man trotz Abitur nicht sofort auf eine Hochschule kommt, sondern erst einmal eine Ausbildung macht. (Ich habe meinen Studienbeginn im Übrigen verschoben, so dass ich mein letztes Jahr Ausbildung jetzt noch fertig machen kann)
Ebenso bringt sie einem mit wenigen Handgriffen und Kniffen bei, um viele Ecken zu denken und besser zu zeichnen, um sich von der Masse abzuheben, und auch mit Farbe umzugehen. Die Aktkurse helfen unglaublich bei der Anatomie und dem Verständnis von Licht und Schatten. Jede Museumsstunde ist ein kleines Erlebnis, wenn noch zusätzlich Besucher um einen herumhuschen.

Alles in allem ist der Mappenkurs bei Conny jede Investition wert und ein regelrechtes Schnäppchen, wenn man von ihren Preisen im Vergleich zu ihren Hochschul-Abschlüssen ausgeht… Da können wir armen Schüler ganz doll froh sein ;)
Ich bedanke mich hiermit noch einmal recht herzlich bei dir, Conny, für die vielen netten und manchmal anstrengenden Stunden zusammen und in der Gruppe.
Ohne dich wäre ich wohl am Ende irgendwo in einem blöden Studiengang gelandet, der alles andere als toll gewesen wäre für mich!

Vielen Dank!
Herzlichst,
Marie-Luise

 

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A. rt

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mehr Referenzen von den Schülern stehen auf der Homepage von Cornelia Stadelmann unter www.cs-kunst.de